Im Forum finden Sie viele spannende Themenbereiche rund um den christlichen Glauben.
Was es bedeutet, zu glauben...
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Verfasst am: 06.03. [15:21]
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animus
Foren-Junior
Themenersteller
Dabei seit: 15.08.2009
Beiträge: 56
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Ich habe Jesus einmal das Versprechen gegeben, dass ich Ihn niemals allein lassen werde. Dass Seine Qualen nicht umsonst gewesen sind. Und dieses Versprechen halte ich. Und wenn die ganze Welt gegen mich stürmt und hetzt, weil sie mich und Ihn nicht verstehen. Und das ist das schwerste überhaupt. "Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer es aber verliert um meinetwillen, der wird es retten" Lk 9,24 Was soll dieser Satz bedeuten? Das, denke ich, ist das Zentrum des Christentums. Es geht in diesem Satz nicht mehr um den Leben-Tod-Dualismus, sondern um mehr. Es geht um ewiges Leben. Es geht um Sein Reich. Kann man das überhaupt verstehen? Oder muss man es selbst erleben? Erleiden? Ich versuche es dennoch verständlich zu machen. Es ist meine Pflicht. Es ist das Versprechen, das mich bindet. Das ganze ist jetzt 2 1/2 Jahre her. In dieser Gesellschaft bin ich für viele sowieso ein Niemand. Ohne Frau. Ohne Kinder. Nur ganz wenig Geld. Ein dreckiger Job. Aber um diesen Job geht es nun. Es war im Sommer. Ein Uhr nachts. Man stelle sich das Folgende bitte selbst vor. Man steht auf einer Terrasse. Sie ist überdacht. Draußen plattert es. Ein stürmischer Wind weht. Doch von Südwesten zieht ein Gewittersturm auf. Du musst da raus. Du musst. Weil es dein Job verlangt und du sonst nie fertig wirst und sich die Menschen beschweren werden. Ja, sie tun es. Manchmal ohne Rücksicht. Dass die Zeitungen zu spät geliefert wurden. Aber wenn du schnell bist, schaffst du es vielleicht noch vorher. Oder du kannst das Zentrum vielleicht umgehen. Also fährst du los. Mit dem Fahrrad. Sehr schnell. In voller Hektik. Der Regen und die Kälte sind vollkommen unwichtig. Nur die nahende Todesgefahr, das Gewitter, das musst du im Auge behalten. Also zählst du. Der Schall legt in einer Sekune 340 Meter zurück. Bis 3 zählen, dann ist es ein Kilometer. Es blitzt. Du beginnst zu zählen. Bis 17 kommst du, dann donnert es. Durch 3. Also ungefähr sechs Kilometer ist das Auge des Gewitters entfernt. Du zählst und rechnest. Die ganze Zeit. Ungefähr eine Stunde lang geht es gut. Doch plötzlich kommt der Blitz aus einer anderen Richtung. Du bist überrascht. Warum jetzt aus dieser Richtung? Und dann siehsts du nach oben. Du merkst augenblicklich, dass das ein gewaltiger Fehler war. Der Himmel über dir ist die Hölle. Gigantische graue Wolken verdecken einen tiefschwarzen Hintergrund. Diese Wolken werden zerrissen. Durch Blitze. Sie schmerzen in den Augen. Sie blenden dich. Es tut weh. Und sie sind überall. Vor dir, hinter dir. Neben dir. Manchmal 5 oder 6 zugleich. Es Regnet. Es stürmt. Es ist kalt. Aber das wäre alles nicht so schlimm... wenn da dieser Donner nicht wäre. Er ist so laut. So unglaublich laut. Andauernd, Sekunde für Sekunde brüllt er dir ins Ohr. Und du merkst, dass du jetzt den Verstand verlierst. Es ist zuviel. Einfach zuviel. Du sprichst zu dir selbst: Verlier jetzt nicht den Verstand! Bleib bei dir! Zähl weiter. Halte dich an irgendetwas fest! Zähle! "Eins" ... BUMMMM!!!!!! - "Scheiße!!!" Angst und Panik ergreifen dich. Du kannst micht mehr klar denken, nichts mehr sehen. Nichts. Nur ein letzter Gedankengang. "Gott. Jetzt brauche ich Dich. So sehr wie niemals zuvor im Leben. Ich gebe alles auf. Alles. Meine Träume, meine Hoffnungen, meine Sehnsüchte. Alles. Mein ganzes Leben. Es gehört Dir. Was damit geschieht, liegt jetzt nicht mehr in meiner Hand. Sondern nur noch in Deiner. Ich gebe auf. Ich vertraue sie Dir an. Meine Seele." Und dann stirbt ein Teil von dir. Die Angst verlässt dich. Sie geht. Du verlierst dein Ego. Deine Würde. Und diese andere Macht - die, die man Vertrauen nennt, kommt zu dir zurück. Nach vielen vielen Jahren. Du wirst neu geboren. Nur ist es jetzt nicht mehr dein eigenes Leben. Es ist Das Leben. Es gehört dir nicht mehr. Es ist ein großes Ganzes. Es ist Sein Reich. Und in diesem Reich gibt es keinen Tod. Keine Auferstehung. Nur Ewigkeit. Aber, du bist ein Teil davon. Und du fühlst es. Mehr kann ich wirklich nicht erklären. Wenn man das nicht versteht, dann tut es mir leid. Ich meine es ernst. Es tut mir Leid. Martin Lebt wohl. PS. Ich habe viel Mist gebaut. Tut es mir leid? Ja.
Jedoch irgendwie... Hat man denn eine Chance, gegen sein Herz zu kämpfen? |
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Verfasst am: 06.03. [15:48]
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mrtom
Foren-Junior
Dabei seit: 01.10.2004
Beiträge: 69
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Hallo Martin, interessanter Vergleich. Danke dafür. Ja, jeder muß auf eine bestimmte Art kaptiulieren, loslassen, aufgeben. Wir können es schlußendlich nicht alleine wuchten und müssen es auch nicht. Es geht nur mit "Vertrauen". "Vertrauen" ist nicht "nichts tun". Es ist etwas was man doch irgendwie aktiv macht, bzw. wo ich die Aktivität ganz bewusst abgebe. Nicht an irgend jemand oder an irgend etwas. An den einzigen Macher, den Retter, den Chef im Ring JESUS Das Vetrauen ist eine Sache die nicht einmalig abläuft. Sie ist eine tägliche Sache die es zu pflegen gilt. Wie in jeder Beziehung. Ich wünsche dir, jedem anderen und mir, dass uns das immer wieder auf´s neue gelingt. Mit Gott ist es allemal möglich. Ciao, Tom [Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.2010 um 15:50.] |
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Verfasst am: 06.03. [17:20]
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bluafirst
Foren-Junior
Dabei seit: 01.10.2006
Beiträge: 923
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Hallo Martin, ich kenne dich nicht. Habe aber deinen Beitrag jetzt so gerne gelesen, dass ich mich einlogge um dir das mitzuteilen. Du bist ein Geschenk Gottes, er liebt dich. Du liebst Gott, du liebst Jesus. Das spüre ich durch deinen Gewitterbericht hindurch. Er ist so spannend geschrieben von dir, dass du da eine richtige Lebensgeschichte daraus gestalten kannst. Denn nach allem Donner, Blitz und Doria kommt ja wieder Sonnenschein, evtl ein Regenbogen am Himmel zu sehen, der dich daran erinnert, dass Gott einen Bund mit den Menschen und mit den Tieren geschlossen hat. Niemals wird er dich verlassen. Doch um diese Liebesbeziehung für ein ganzes Leben, das kann kurz-aber auch viele Jahre sein, braucht es das Wort der Heiligen Schrift. Denn sie ist es, was dir das Klettergerüst auf dem Wege ist. Nur das, was du dir ausdenkst, das ist zu wenig. Das trägt nicht. Pssiv sollte der Glaube nicht sein. Läufer hat dir so ähnlich wie Frage und Antwort eine kleine Richtschnur gegeben, wie mensch mit der Heiligen Schrift arbeiten,umgehen kann. Wir alle sind auf dem Weg. Doch falsche oder keine Lehre - Schriftlehre -, verdunkelt den Weg mit Jesus. Denn er hat ja einen Plan, den er mit dir fertig bringen will. Lies und lerne die Schrift. Höre gute Gottesdienste - Predigten. Nimm dur ruhig eine Auszeit. Aber bleibe dran. Gute SegensGrüße Blua Sein Name ist: Jesus
Jesus - ist mein A und O, A der Ursprung und O das ZIEL |
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Verfasst am: 06.03. [17:43]
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Baerbel
Foren-Junior
Dabei seit: 24.08.2008
Beiträge: 2315
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ja, lieber Animus, da möchte ich mich Blue gerne anschließen. Ich finde, sie hat es sehr gut ausgedrückt und auch mir ein Stück aus dem Herzen gesprochen. Das Leben - und der Glaube - verlaufen nicht immer gleichförmig - wie auch keine Beziehung gleichförmig verläuft. Und auch der Weg mit Jesus ist für jeden Menschen anders. Wenn ich so die Zeit rückblicke, in der ich mit Gott lebe (hab mich mit 35 Jahren aus stärksten psychischen "Sachen" heraus bekehrt - weil ich wußte, es gibt keine andere Möglichkeit, um zu überleben, sehe ich auch, ich war mal näher an Gott - mal weiter weg. Hab auch Gemeinden den Rücken gekehrt aus ziemlichem Verletztsein heraus - und trotzdem hat Gott mich immer durchgetragen. Und in der Not und in Krankheit war er mir immer zur Seite. Und auch, wenn andere Menschen gedacht habe "die ist weg von Gott" war er mir am nächsten. Laß Dich nicht beirren und beirre Dich selber nicht. Du bist auch von Gott geliebt und wirst getragen - auch wenn Du vielleicht manchmal für Andere unverständliche Wege gehst. Und ich muß gerade denken: Jesus ist auch für Andere oft unverständliche Wege gegangen. Und Jesus holt die Menschen da ab, wo sie stehen. Hab da eben noch ein so tolles Beispiel im Fernsehen gesehen - will ich aber jetzt hier nicht drüber schreiben. Das, was mir eben so gut gefallen hat, darüber rümpfen vielleicht andere Christen die Nase bzw. sagen, geht doch nicht. Das, was ich Dir eigentlich sagen möchte, ist, geh DEINEN Weg mit Gott. Alles liebe Shalom Bärbel Es ist n i e zu spät, Neues zu wagen.
Sorry, der Hund heißt Bacci, Bärbel bin ich |
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Verfasst am: 06.03. [18:28]
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Schneeglöckchen
Foren-Junior
Dabei seit: 02.02.2010
Beiträge: 53
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Man kann ja an vieles Glauben. An kleinere Dinge, wie das man glaubt, das morgen die Sonne scheint. Aber auch an größere Dinge, das man glaubt, lange gesund zu sein. Der allergrößte Glaube ist der an Gott. Aber alles, an was man glaubt, ist nur so fest und tief, wie man sein Leben danach ausrichtet. Also man lebt so, als wäre das, an was man glaubt schon Wirklichkeit. ...alles nur Gedanken...
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Verfasst am: 06.03. [20:12]
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Merciful Lion
Foren-Junior
Dabei seit: 04.10.2008
Beiträge: 1033
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Hallo, lieber Martin, da ich dich nicht kenne, verstehe ich nicht, weshalb du dieses Forum verlassen möchtest. Es ist großartig, wenn du Jesus so sehr lieb hast und ihm dein Leben geschenkt hast, wie ja auch er dir sein Leben geschenkt hat. Warum aber möchtest du nicht mit uns gemeinsam den Weg des Glaubens an ihn gehen? Entschuldige bitte, aber, ich denke, ich verstehe dich nicht, weil ich dich so wenig kenne. Fratermagnus Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Psalm 73, 25
Schau nicht in das Licht - blicke auf den Weg, den das Licht dir erleuchtet! Merciful Lion |
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Verfasst am: 06.03. [21:00]
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gelica
Foren-Junior
Dabei seit: 12.07.2009
Beiträge: 1268
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Hallo animus, ich kenne Dich auch nicht, aber mir gehts ehrlich gesagt genauso wie fratermagnus: ich versteh nicht, was Du mit Deinem Beitrag eigentlich sagen willst, und warum Du Dich verabschiedest. lg, gelica gelica
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Verfasst am: 07.03. [12:11]
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Parzival
Foren-Junior
Dabei seit: 22.09.2009
Beiträge: 177
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animus schrieb: "Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer es aber verliert um meinetwillen, der wird es retten" Lk 9,24 Was soll dieser Satz bedeuten? Das, denke ich, ist das Zentrum des Christentums. Es geht in diesem Satz nicht mehr um den Leben-Tod-Dualismus, sondern um mehr. Es geht um ewiges Leben. Es geht um Sein Reich. Ich denke, das ist die Frage und das eigentliche Thema. Ich denke, diese Stelle ist ein Hinweis auf die ultimative Prüfung Gottes - die Selbstaufgabe. Als Beispiele denke ich an Jesus Kreuzigung und an Hiobs Leid. ( Ich selbst würde mir nicht anmaßen, diese Prüfung bestehen zu können. Dafür bin ich viel zu sehr sündiger Mensch und hänge als solcher am kleinen irdischen Glück. [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 07.03.2010 um 12:16.] |
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Verfasst am: 08.03. [20:30]
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Melora
Foren-Junior
Dabei seit: 22.10.2006
Beiträge: 18
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@ Animus Ich habe noch nie eine so gigantische (mir fällt keine anderes Wort dafür ein) Erklärung dieser Worte Jesu gelesen. Ich habe deinen Beitrag wieder und wieder gelesen. Es wäre wirklich schade, wenn du endgültig gehst. Ich kenne dich zwar auch nicht weiter, aber wer so etwas erlebt hat und so ein Drängen verspürt, dieses Erlebnis mit anderen zu teilen, der hat bestimmt noch sooo viel zu sagen... Du wärst ein großer Verlust. Bless you Melora Jesus - back in white
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Verfasst am: 13.03. [00:19]
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Kraeutergnom
Foren-Junior
Dabei seit: 28.11.2009
Beiträge: 16
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Lieber Martin, erst jetzt habe ich entdeckt, dass Du doch noch einen Beitrag geschrieben hast, den ersten dieses Fadens. Auch ich bin mit Ehrfurcht erfüllt vor dem, was mit Dir passiert ist. Ich mache mal hier einen Versuch, nach zu empfinden wie es Dir geht, für mich und für die Fragenden hier. Bitte korrigiere mich, wenn ich falsch liege. Da erlebst Du nun dieses Gewitter, gerätst mitten rein, erlebst den Donner, wie ich ihn mir kaum vorstellen kann. Dabei kommt mir der Satz aus einem der Mosesbücher: "Wir haben Angst, wenn Gott zu uns redet, es ist wie lautes Donnern für uns." Und Du tust nun das, was sich Gott wohl von seinem Volk während der Wüstenwanderung gewünscht hat: Mitten im Donner, mitten in Deiner größten Angst vertraust Du ihm. Und gibst ihm Dein Leben und damit Deine Angst ab. Einerseits beneide ich Dich um diesen Schritt, andererseits habe ich Angst, mir so etwas zu wünschen, um meine Ängste abzugeben... Du hast nun dabei Vertrauen zurück bekommen, hast Gott und Jesus erkannt und offenbar in Sekundenschnelle sehr viele große Zusammenhänge. Eine Entwicklung mit Gott hat begonnen. Du bekennst Jesus als den Christus. Du stehst am Anfang eines Weges, den ich mit Ehrfurcht und Fürbitte für Dich im Geist begleite. Und was passiert Dir nun: Mit ehrlichen guten Absichten kommen jetzt gestandene Christen und sagen Dir: Lies die Bibel, lerne die Schrift. Vom Feuer Gottes erfüllt liest Du in der Bibel und merkst bald, dass einiges unstimmig scheint. Du findest Widersprüche zwischen Deinem Erlebten und einigen Dingen in der Bibel. Du sprichst darüber, schreibst darüber. Aber statt einer ernst gemeinten Wahrheitssuche beharrt man Dir gegenüber auf die Bibel als DAS Wort Gottes. Es kommen Versuche, die Richtigkeit der Bibel durch Auslegung zu beweisen. Am Ende scheint es so, dass viele Christen sich nur innerhalb der Bibel bewegen. Nichts gegen die Bibel, da steht wirklich viel Wertvolles und Weisheit drin. Aber Gott hat Dich außerhalb der Bibel gerufen, im wirklichen Leben, in der direkten Begegnung mit ihm. Ich denke, Du solltest einfach weiter mit Gott leben, offen sein für alles was da kommt, was ER mit Dir leben, erleben will. Du kannst natürlich auch in der Bibel lesen, so viel oder so wenig Du willst. Vor allem darfst Du (Selbst diese Formulierung fühlt sich schon vermessen an, Du bist frei und niemand darf Dir etwas vorschreiben, ich finde nur kein besseres Wort!), also Du darfst Deinem Gefühl vertrauen. Ich glaube nicht, dass Gott Dein Leben in Bibel lesen und Gottesdienst eingesperrt haben will, nicht nach diesem Erlebnis und nicht nach Deinem Bekenntnis zu ihm. Ich denke an Dich und ich glaube, ich kann aus Deinem Erlebnis mit Gott selbst was lernen. Danke dass Du das hier rein geschrieben hast. Andreas |
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