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Im Forum finden Sie viele spannende Themenbereiche rund um den christlichen Glauben.

tägliche Bibellese - Online (6)

Autor Nachricht
Verfasst am: 31.08. [10:02]
Mia9
Foren-Junior
Dabei seit: 22.11.2008
Beiträge: 1493
Liebe Leser,

kein Mensch kann ein so großer Sünder sein, als dass Gott ihm nicht verzeihen würde. Dazu ist nur eins nötig: wir müssen seine Gnade der Vergebung und Barmherzigkeit annehmen und glauben, dass Gott sie uns nicht verwehrt.

Herzliche Grüße,
Mia




Dienstag, 31. August 2010

Leitvers
Der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
Römer 6,23



Am liebsten tot!

»Am liebsten wär ich tot!« Das sagte neulich nicht ein Neunzigjähriger, sondern ein Kind von sechs Jahren in einer Betreuungseinrichtung zu mir. Auf die Frage, warum er denn sterben wollte, sagte der Kleine: »Die Mitschüler nerven mich so!«
Ich fragte ihn, ob er wüsste, wohin er nach dem Tod kommen würde. Darauf meinte er: »In den Himmel.« Ich fragte weiter, woher er das wüsste. »Das haben mir meine Eltern gesagt, und im Himmel hab ich endlich Ruhe von den Nervereien«, war seine Antwort.
Dies Gespräch hat mich sehr nachdenklich gemacht. Mir tat der Junge leid, dass er unter diesen Umständen bis vier Uhr nachmittags in der Schule verbringen musste. Tag für Tag war er viele Stunden lang großem Kummer ausgesetzt. Da wollte er lieber sterben - mit sechs Jahren!
Hier soll nicht untersucht werden, ob er durch sein Verhalten provozierte. Es geht nur darum, dass auch von Kindern schon viel Leid erfahren wird.
Aber wie ist das mit dem In-den-Himmel-kommen? Gibt es da einen Automatismus? Kommen alle in den Himmel, die hier gewollt oder ungewollt ihr Leben beenden?
Die Bibel lehrt, dass die kleinen Kinder in den Himmel kommen, »denn ihrer ist das Himmelreich«. Aber wir anderen, die wir uns willentlich schon oft für das Böse entschieden haben, wir brauchen Vergebung dafür, wenn wir einmal hineingehen wollen. Und Vergebung können alle bekommen, nicht nur die einigermaßen Guten, sondern sogar die Allerschlimmsten. Weil Gott uns die Tür zum Himmel geöffnet hat, als Jesus Christus für unsere Sünden starb, darum können auch alle zu ihm kommen, die ihn darum bitten.
Anna Schulz



Frage
Wohin gehen Sie nach dem Tod?

Tipp
Heute kann man noch alles klar machen.

Bibellese
Markus 10,13-16



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Und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein in Treue und Gerechtigkeit. (Sacharja 8,8)
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Verfasst am: 01.09. [09:02]
Mia9
Foren-Junior
Dabei seit: 22.11.2008
Beiträge: 1493
Liebe Leser,

zur heutigen Andacht bitte ich, mir die Anmerkung zu erlauben, dass ich das genannte Buch mit Gewinn gelesen hab und es ehrlich weiterempfehlen kann.

Einen gesegneten Tag und herzliche Grüße,

Mia



Mittwoch, 1. September 2010

Leitvers
Zerreißt euer Herz und nicht eure Kleider und kehrt um zum HERRN, eurem Gott!
Joel 2,13



Selten so genickt

Kleider zerreißen - wer tut denn so was?! Ja, vielleicht für den Lumpensack, weil die alte Kluft ausgedient hat. Im alten Israel aber war das Zerreißen der Kleider, die man am Leibe trug, eine bedeutungsvolle Gebärde; es war ein Zeichen von Kummer, Trauer, Abscheu und Entsetzen oder auch Buße, wie zum Beispiel beim gottlosen König Ahab. Als ihm einmal der Prophet Elia ins Gewissen redete und ihm Gottes Gericht ankündigte, da zerriss der König erschreckt seine Kleider. Schade um das sicher kostbare Textil, denn darunter steckte immer noch der alte Ahab.
Betroffenheit und Entsetzen - da können wir Heutigen mitreden: - Terror, Katastrophen, Missstände ... Und an Bewusstmachern und Mahnern fehlt es auch nicht, wie zum Beispiel Peter Hahne mit seinem Buch »Schluss mit lustig«, mit dem er der deutschen Nation »die Leviten liest« (»Bild«-Zeitung). Wohl kaum wurde jemals über Buchseiten so einstimmig genickt, war eine Zeitanalyse so treffend. Sogar von höchster staatlicher Stelle gab es Lob.
Wenn auch der Autor die Katze nicht richtig aus dem Sack ließ, wird mancher gemerkt haben, worauf er hinaus will. Es geht um Gottes Gedanken mit uns Menschen, um unser sündiges Herz, um Jesus Christus, als den Ausweg aus unserer Misere. Ja, unser Schöpfer redet in dieser Zeit auf mancherlei Weise. Wer auf seine Stimme hört, sein Versöhnungsangebot in Jesus Christus annimmt, für den bedeutet »Schluss mit lustig« den Beginn einer ganz »unzeitgemäßen« Daseins- und Zukunftsfreude.
Johann Fay



Frage
Das »Herz zerreißen«, was heißt das?

Tipp
Es bedeutet Sinnesänderung; Umkehr zu Gott; Jesus Christus als Mittler und Erlöser annehmen und ewiges Leben in nie zu trübender Freude finden.

Bibellese
Amos 4,4-13



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Und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein in Treue und Gerechtigkeit. (Sacharja 8,8)
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Verfasst am: 02.09. [10:32]
Mia9
Foren-Junior
Dabei seit: 22.11.2008
Beiträge: 1493
Liebe Leser,

der heutige Leitvers mag uns daran erinnern, dass Jesus gesagt hat, wir können nicht zwei Herren dienen.
Die Andacht möchte uns dazu anregen, zu überlegen, wie weit wir Jesus in unser Leben lassen. Beachten wir ihn hin und wieder, wenn uns danach ist, und lassen ihn ansonsten lieber 'in der Ecke stehen', oder erlauben wir ihm uns zu begleiten? Oder folgen wir ihm gar, weil nur er den Weg zum Vater kennt?

Liebe Grüße,

Mia



Donnerstag, 2. September 2010

Leitvers
Einer ist euer Meister, der Christus.
Matthäus 23,10



»Jesus Christus spielt in meinem Leben keine Rolle!«

Zu meinem Geburtstag bekam ich zwei Eintrittskarten für einen Theaterbesuch geschenkt. Darüber hatte ich mich sehr gefreut. Die Schauspieler hatten ihre Rollen hervorragend gespielt und die Texte - zum Teil fremdsprachig - gekonnt vorgetragen. Mimik, Gestik und Stimme wurden meisterhaft und kunstgerecht in Szene gesetzt. Die Schauspieler passten zu den Rollen.
Mit langanhaltendem Beifallklatschen haben sich die Zuschauer bei den Akteuren für das wochenlange Einstudieren, Proben und die gelungene Aufführung bedankt. Das Stück war aus. Die Schauspieler waren jetzt wieder Meier, Müller, Schmidt und Schulze.
Wie in einem Theaterstück spielen Menschen in unserem Leben die Hauptrolle. Das kann der Lebenspartner sein. Dann gibt es andere Personen, die eine bedeutende Rolle spielen; vielleicht der Vorgesetzte. Die dritte Gruppe verkörpert Leute, die eine untergeordnete Rolle, eine Nebenrolle, spielen. Welche Rolle spielt Jesus Christus in Ihrem Leben? Eine Nebenrolle? Hat er eine bedeutende Rolle? Ist er möglicherweise der Hauptdarsteller? Ich hab mich entschieden: Jesus Christus spielt die wichtigste Rolle in meinem Leben! Er ist der Regisseur, der Chef. Weil er mein Schöpfer ist, ist er mein bester Berater, er soll deshalb auch zu bestimmen haben. Er soll mein Leben gestalten. Das funktioniert natürlich nur, wenn ich nicht nur solche Reden führe. Ich muss im täglichen Leben auf seine Weisungen hören, ihn im Gebet um Rat fragen und seinen Anordnungen Folge leisten.
Detlef Kranzmann



Frage
Wer ist Jesus Christus für Sie?

Tipp
Wer ihm folgt, kommt sicher ans Ziel.

Bibellese
Philipper 3,17-21


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Und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein in Treue und Gerechtigkeit. (Sacharja 8,8)
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Verfasst am: 03.09. [10:55]
Mia9
Foren-Junior
Dabei seit: 22.11.2008
Beiträge: 1493
Liebe Leser,

für heute wünsche ich allen Lesern einen gesegneten und behüteten Tag.

Mia



Freitag, 3. September 2010

Leitvers
Wir wissen aber, dass Gott Sünder nicht hört, sondern wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, den hört er.
Johannes 9,31



Ja, warum hört er nicht?

Unser Nachbar ist ganz verzweifelt und sieht keinen Sinn mehr im Leben, weil seine Frau einen Schlaganfall erlitten hat und ganz hilflos ist. Wir haben mit ihm gesprochen und ihm gesagt, wir würden jetzt jeden Tag für sie beten. Er erklärte uns, dass er das Vaterunser bete und Gott sage, er solle seine Frau wieder gesund machen; aber das helfe doch alles nichts.
Wir schenkten ihm einen christlichen Kalender, damit er Gott besser kennenlernen sollte. In der Bibel wollte er nicht lesen. Was da drin steht, verstände er sowieso nicht.
Wenn man seither mit ihm reden möchte, blockt er sofort ab, wenn es um Gott und Religion geht. Man hat ihm eingeredet, wer viel von Gott spreche, müsse zu einer Sekte gehören.
Ja, wie ist das nun, wenn Gott auf unsere Gebete nicht hören will? Wenn in unseren Familien Krankheiten und Sorgen sind und es uns wirklich darum geht, dass den Armen geholfen wird, warum hört Gott dann nicht?
Ich bin sicher, dass er alles hört, nur manchmal will er unseren Glauben auf die Probe stellen. Es kann aber auch sein, wie unser Tagesspruch sagt, dass man erst etwas in Ordnung bringen soll, was nicht in Ordnung ist, um von Gott erhört zu werden. Denn Gott kommt es vor allem darauf an, dass die Menschen mit ihm ins Reine kommen, alles andere soll nur dazu dienen, uns auf dies Allerwichtigste hinzuweisen. Dafür hat er sogar seinen Sohn für uns am Kreuz sterben lassen. Und wer Frieden mit Gott hat, kann auch getrost darauf warten, bis Gott sein Anliegen erhört.
Anna Schulz



Frage
Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Beten gemacht?

Tipp
Gott hört alle Gebete; aber nicht alle Wünsche erfüllt er, weil er Besseres mit uns vorhat.

Bibellese
Lukas 11,1-13



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Verfasst am: 04.09. [09:05]
Mia9
Foren-Junior
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Beiträge: 1493
Guten Morgen, liebe Leser,

an der Herrlichkeit Gottes werden wir uns niemals bis zum Sattsein oder gar Überdruß erfreuen können - denn sie ist unerschöpflich und nimmt kein Ende.

Liebe Grüße und ein gesegnetes Wochenende,
Mia




Samstag, 4. September 2010


Leitvers
Die Himmel erzählen die Ehre Gottes.
Psalm 19,2



Hinschauen lohnt sich!

Wer würde wohl viel Eintrittsgeld zu einem Fußballspiel bezahlen, in dem alle Akteure nicht besser bolzen können, als man selbst? Oder wer gäbe viel Geld aus, um einem Orchester zuzuhören, dessen Mitglieder alle erst seit einem Jahr mit dem Geigen und Trompeten angefangen haben? Oder wer wollte eine Bildergalerie besichtigen, in der nur Machwerke hängen, die man selbst herstellen könnte?
Wir gehen doch dahin, wo wir etwas bestaunen können. Sonst wäre uns das Eintrittsgeld zu schade. Wir gewinnen Freude daraus, dass es Bessere, Tüchtigere gibt als uns.
Nun ist aber Gott, der Schöpfer aller Dinge, unendlich besser und tüchtiger als wir und auch als die größten Künstler, nicht nur in seiner Erfinderkraft des Größten und auch des Kleinsten, bei den Galaxien und den Atomen. Ebenso viel größer als wir ist er in seiner Weisheit, Macht und Heiligkeit. Warum sitzen wir nicht unaufhörlich da, um ihn zu bestaunen, wo das noch nicht einmal Eintrittsgeld kostet?
Ich meine, das liegt daran, dass wir Menschen ihn nicht wahrnehmen können, obwohl er uns in der Schöpfung seine Größe und Weisheit deutlich vor Augen führt. Die Menschen sind so blind für ihn, dass sie lieber glauben, Urknall und Zufall hätten alles geschaffen.
Trotz dieses törichten und sogar frevelhaften Verhaltens lädt Gott uns Menschen immer noch ein, ihn zu bewundern. Und das Größte, was er getan hat, ist, dass er aus Liebe zu uns seinen Sohn sandte, damit wir wieder in Gemeinschaft mit Gott kommen könnten. Diese Liebe ist das Staunenswerteste an diesem staunenswerten Gott. Sollten wir nicht alles daransetzen, ihn kennenzulernen?
Hermann Grabe



Frage
Wo ist Ihnen schon einmal die Größe Gottes ein wenig aufgegangen?

Tipp
Von nichts kommt nichts, aus nichts wird nichts. Alles hat eine Ursache.

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Hiob 38



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Verfasst am: 05.09. [12:16]
Mia9
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Beiträge: 1493
Liebe Leser,

zur heutigen Andacht wünsche ich allen Lesern einen gesegneten Sonntag.

Herzliche Grüße,
Mia



Sonntag, 5. September 2010

Leitvers
In meiner Bedrängnis rief ich zum HERRN, und ich schrie zu meinem Gott ..., und mein Schrei drang an seine Ohren.
2. Samuel 22,7



Der Schrei des Edvard Munch

Fast jeder kennt sein berühmtes Bild: Eine aufgewühlte Landschaft. Im Vordergrund ein Steg; darauf eine verkrümmte Gestalt, die sich die Ohren zuhält; der Mund ist weit aufgerissen ... »Der Schrei«, so heißt das Werk des norwegischen Malers, Graphikers und Mitbegründers des Expressionismus, Edvard Munch.
Eine Zeit lang hatte er sich im Impressionismus versucht. Doch die lichtdurchfluteten Traumwelten und farbenfrohen Sonntags-Idyllen eines Monet, Degas und Renoir waren nicht sein Ding. Er war mehr in der Düsternis angesiedelt. Viele seiner Bilder haben etwas Beklemmendes, Bedrückendes, lösen Unbehagen aus. Edvard Munch war geprägt von einer stillen Verzweiflung, die er sein Leben lang nicht überwinden sollte. Auch der Erfolg erlöste ihn nicht von seinen Nöten, dem Suff, den Nervenzusammenbrüchen, den verkorksten Liebesgeschichten.
Die Figur in seinem Bild könnte er selbst sein, der seine Not hinausschreit. Wie sehr wünscht man, dass ihm das Schwere in seinem Leben zum Segen gereicht hätte, wie vielen anderen, die in ihrer Verzweiflung zu Gott schrien. Sie wandelten nicht auf sonnigen Höhen. Ihnen war ein Dasein beschieden, um das kaum jemand sie beneidete. Das »Haus der Freude« (Prediger 7,2) kannten sie nur von außen und der »Kreis der Scherzenden« (Jeremia 15,17) war ihnen verschlossen. Aber sie fanden den, der ein Ohr für ihr Schreien hatte. Da wurde es hell. Sie gewannen eine neue Perspektive, ein erweitertes Bewusstsein, eine begründete Hoffnung, einen geistlichen Tiefgang ..., kurz, ein neues Leben, das sein Ziel in Gottes ewiger Gegenwart hat. Welch ein Tausch gegen die sinnenbetäubende Farbpalette dieser Welt mit ihren Trugbildern!
Johann Fay



Frage
Was muss geschehen, dass Sie zu Gott schreien?

Tipp
»Nahe ist der HERR allen, die ihn anrufen ... Ihr Schreien hört er, und er hilft ihnen« (Psalm 145,18-19).

Bibellese
2. Samuel 20,1-20


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