Im Forum finden Sie viele spannende Themenbereiche rund um den christlichen Glauben.
Lachen über Glauben
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Verfasst am: 07.08. [22:05]
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Moriarty
Foren-Junior
Themenersteller
Dabei seit: 15.05.2012
Beiträge: 46
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Hallo ihr Lieben Wie steht ihr zu Filmen etc die sich über Glauben lustig machen? Also ich sehrecht gelassen 1. Kann man sich meiner meinung nicht über Gott lustig machen, denn egal wie lächerlich man ihn darstellt, man bestätigt ja seine Existens 2.Man amcht sich nur ber Religion und Gläubige lustig undda seh ich kein problem, man darf auch atheisten machen, So kann ich zum beispiel herzhaft über "Das Leben des Brian" lachen Und wenn Moses Gott in einer Simpsonsbibelverfilmung sfrag, ob er denn auch Stinkkäfer mit auf die Arche nehmen soll finde ich das auch lustig. Wie seht ihr das? Auf die Liebe, Die Freude,Das Leben heben wir an
Um Hass Leiden und Sorgen für heut aus dem herzen zu bannen |
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Verfasst am: 08.08. [08:20]
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Pal
Foren-Junior
Dabei seit: 07.04.2009
Beiträge: 2551
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Ich denke mir, das auch Gott Humor hat. Aber keinen solchen "Humor" wie ihn die Welt kennt! Leider ist der Humor dieser Welt, gerade wenn es um Glaubensinhalte geht, oft nur durchsäuert von bitterer Sündhaftigkeit. Und da vergeht einem das Lachen! Da werden Grenzen überschritten, wo das, was uns Christen der allerheiligste Glaube ist, mit Füßen getreten wird... ...aber das wird jeder von uns, für sich persönlich entscheiden... |
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Verfasst am: 08.08. [08:47]
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Cleopatra
Foren-Junior
Dabei seit: 21.10.2006
Beiträge: 3125
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Also ich persönlich mache da Unterschiede. Ich selbst kann auch gut Witze machen. Aber Witz ist nicht gleich Witz. Wenn gespottet wird, finde ich das garnicht lustig. Und so manche Komiker gehen da viel zu weit, finde ich. Lg Cleo >>Glaube.com Mitarbeiterin /Bereich: Forenleitung, Chat, Seelsorge, Fürbitteteam,
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder<< |
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Verfasst am: 08.08. [08:58]
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zurHoffnung
Foren-Junior
Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 3047
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das finde ich auch was Cleopatra sagt. Denn wenn man über einen persönlich z.B.macht. Wenn man was nicht so konnte, oder was witziges sagte, (hab den Schrank falsch aufgebaut, und mußte alles wieder auseinander bauen und wieder anfangen zusammenbaun. Oder wenn jemand 4 Stunden braucht um ein Zelt aufzubauen und man es gefilmt hat, ) da kann man über sich selbst lachen. Aber wenn man was schmutziges über einen redet, und andere darüber lachen ist es nicht mehr lustig. Wenn man z.B. sieht dass jemand was blödes über einen in facebook reingeschrieben hat, und andere darüber lachen, und selbst es nciht kann, und eher darüber geschockt ist, ist es nichts witziges mehr. Man muß sehen dass wirklich auch die betroffenen "Personen" nicht weh tut. |
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Verfasst am: 08.08. [13:47]
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Kaspar
Foren-Junior
Dabei seit: 23.09.2009
Beiträge: 752
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Ich glaube man kann das so pauschal nicht beantworten. Humor ist letztlich eine nette Sache und wenn man sich mit Stil und gerne auch mit einem kleinen Seitenhieb oder gutmütigem Spott über Glaubensdinge lustig macht, sehe ich da kein Problem. Im Gegenteil – vieles davon bringt auch mich zu lachen und manches mal kann man auch eine Kritik humorvoll verpacken. Das die Heiligkeit Gottes dabei verletzt wird erscheint mir ebenso plausibel wie die Vorstellung mit einem Wattebausch gegen einen Panzer zu werden. Auf der anderen Seite kann ich auch Pal verstehen. Es gibt nun auch Späße, die sind einfach unter der Gürtellinie. Vor allem jene Späße, die in erster Linie den Zweck verfolgen zu verletzen und zu provozieren, und nur in zweiter Linie eine minimal humoristische Note haben. Ich denke das muss man von Fall zu Fall bewerten, und auch die „Dickhäutigkeit“ der Betroffenen spielt dabei eine große Rolle. Sicherlich, manchmal wird gar das allerheiligste eines Menschen mit Füßen getreten – aber das gilt bei vielem so, nicht nur bei Scherzen. Auch ich muss manchmal innerlich aufseufzen, wenn mir ein Christ wieder mal erzählt, meine Gottesbeziehung sei nur Lug und Betrug und ich selbst bete in Wirklichkeit den Satan an, nur weil er es für die Wahrheit hält. Zu einem guten Scherz gehört also wie auch zu einer guten Kommunikation das Einfühlungsvermögen, ob die eigene Rede bei dem jeweiligen Hörer angebracht ist .... oder eben nicht. In Bezug auf Filmen haben wir nun natürlich das Problem, dass diese unterschiedliche Zielgruppen haben. Und somit wird nicht jeder die Filme lustig finden. Aber hier kann man sich in der Regel ja bereits im Vorfeld informieren, und wenn dem Film eine gutmütige Veralberung des Christentums bescheinigt wird, kann man selbst entscheiden, ob man ihn sehen mag. Fragwürdig finde ich dann nur Aktionen wie vor einigen Jahren als Dogma in den Kinos lief. Da wurde in meiner Region Freikarten für Christen aus konservativen Gemeinden verteilt. Hätte man einfach nur gesagt "Auch Christen sind willkommen", dann fände ich das nicht weiter tragisch. Jemanden willkommen zu heißen, auch wenn sich über seinen Glauben abfällig geäußert wird, mag ihm wenigstens als Mensche das Gefühl von Wertschätzung geben. Aber eine bestimmte Gruppe einzuladen nur um dann abfällige Kommentare abzuspielen.... Hier sehe ich nichts witziges mehr, nur noch ein Ergötzen an der Bosheit. Bitte beim Lesen zu beachten, dass der Beitrag von einem Menschen mit nicht-christlichem Bekenntnis stammt. Es wird daher kein Anspruch erhoben, eine explizit christliche Sicht darzustellen, noch sollte man meinen Beitrag als explizit atheistische Position missverstehen.
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Verfasst am: 08.08. [16:57]
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Läufer
Foren-Junior
Dabei seit: 19.12.2004
Beiträge: 2052
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Moin hier … "Lachen über Glauben"? Geht gar nicht. Alles bitter- ähm bierernst (und dabei mag ich Bier so gern)… So, mal ernsthafter weiter. Meine Grundfrage ist: Über was soll ich lachen? Wenn es um eine humoristische Betrachtung von z. B. Jesus' Wundern geht … why not. Geht es aber um das Jesus als Erlöser, wird bei mir die Grenze sehr schnell erreicht. Völlig überzogen ist für mich wiederum der Umgang der Moslems mit Mohamedwitzen. "Gutmütiger Spott"? So etwas gibt es nicht. Pointiert den Finger auf erkennbar schief laufende Dinge im Glaubensalltag zu legen, finde ich gut, so es lange eben lustig bleibt und den Widerspruch aufzeigt. Dabei dürfen wiederum die betroffenen Menschen nicht beschämt werden. Wichtig finde ich auch, dass der Witzemacher auch wirklich weiß, wovon er/sie redet. So weit, so ich. Herzlichste Segensgrüße Läufer Glaube.com Mitarbeiter, Bereich: Forenmoderation
Die Ehrfurcht ist der Weisheit Anfang. Die Liebe ist der Weisheit Ziel. |
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Verfasst am: 08.08. [22:52]
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Tojak
Foren-Junior
Dabei seit: 04.07.2012
Beiträge: 123
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Es kommt darauf an. Für grundsätzlich verboten halte ich es nicht, Witze über den Glauben zu machen. Guter Humor hat Verstand, spricht Gefühle an, auch Ängste und baut Brücken zwischen Menschen. So wie der Hofnarr im Mittelalter die Möglichkeit hatte, Kritik am König zu äußern, ohne gleich sein Leben zu riskieren, kann auch Humor in Glaubensdingen ein Ventil sein. Ich bin der Meinung, dass es in Religionen viel Fassade, Unaufrichtigkeit, Imponiergehabe und verkappte Machtansprüche gibt. Humor ist ein probates Mittel dagegen. Was aber überhaupt nicht geht, ist das sich Lustigmachen über ernsthaft gläubige Menschen wegen ihres Äußeren, ihrer Rituale, ihrer vermeintlichen Naivität usw. Da man Menschen manchmal nicht richtig einschätzen kann, braucht die Entscheidung, ob ein Witz angebracht ist, Fingerspitzengefühl und gesunde Zurückhaltung („Im Zweifelsfalle nie!“). Der erwähnte Film „Leben des Brian“ ist aus meiner Sicht grenzwertig. Viele Christen lehnen ihn ab. Ich sehe darin eher den in manchen anderen Bibel- und Sandalenfilmen vorkommenden Kitsch aufs Korn genommen, in den meisten Szenen sogar sehr gut. Außerdem wird klargestellt, dass Brian nicht Jesus sein soll. Negativ ist allerdings die ausufernde Gossensprache der Mutter des Brian und völlig daneben finde ich die Kreuzigungsszene („Always look at the bright side of life“). Das ist einfach nur Zynismus angesichts der Brutalität eines Foltertodes am Kreuz. Der Wind weht, wo er will. (Johannes 3,8)
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Verfasst am: 08.08. [23:31]
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Moriarty
Foren-Junior
Themenersteller
Dabei seit: 15.05.2012
Beiträge: 46
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Ich nochmal: Also ich finde grundsätzlich: Humor darf alles. ich bin auch grundsätzölich ein freund des bösen Humors. Was ich poblematisch finde ist infantiler fäkalspott auf reale oder religöse Personen. Zum beispiel die titaniksache oder Popetown. Dennnoch sollte es so etwas geben dürfen. Das Leben des Brian ist für mich ein herrlicher Spott auf religiösen Wahn und vor allem auf politische Rebellen. Dennoch verstehe ich wenn christen ihn ablehnen undwürde auch nie über einen solchen spotten. Auf die Liebe, Die Freude,Das Leben heben wir an
Um Hass Leiden und Sorgen für heut aus dem herzen zu bannen |
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Verfasst am: 12.08. [18:36]
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Marx is Muss
Foren-Junior
Dabei seit: 17.10.2011
Beiträge: 12
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Also ich hab ja immer den Eindruck, dass sich religiöse Eiferer über sich selbst lustig machen, insofern ist Verhohnepiepelung nur eine Form der Solidaritätsbekundung, aber dieser Eindruck kann ja falsch sein und Unwisseneheit schützt vor Strafe nicht. Aber es muss in jeden Fall gesagt sein, dass Religiösität ein menschliches Bedürfnis ist und sich mancherlei Persönlichkeit zu einem großen Teil über seine Religion definiert. Das Individuum muss unbedingt wertgeschätzt werden, also auch die pikanteren Aspekte der persönlichen Lebensgestaltung. Freundschaft! |
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Verfasst am: 12.08. [22:02]
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Anni83
Foren-Junior
Dabei seit: 12.02.2008
Beiträge: 50
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Ich lache gerne und ich finde es überhaupt nicht schlimm wenn über meinen Glauben Witze gemacht werden, solange sie Geschmack haben. Gott hat uns nach seinem Ebenbild geschaffen und ich wüsste nicht, was so Eigenschaften wie Humor mit dem Sündenfall von Adam und Eva zu tun haben. Sicher sind wir seitdem nicht mehr volkommen, das bestimmt nicht, aber in allen anderen Eigenschaften sind wir doch immer noch "Gottes Ebenbild" geht man nach der Bibel. Warum sollte Gott, der über allen Dingen steht, nicht die Fähigkeit haben, über sich selbst auch mal lachen zu können? Ich halte das folgendermaßen: Solange der Witz mich nicht beleidigt oder den Glauben übelst durch den Dreck zieht, dann ist das für mich in Orndnung. Natürlich muss jeder selbst entscheiden, wo bei ihm die Grenze ist. Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund
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